Der verlorene Sohn 3 Eine Ballettkönigin Karl May

ISBN:

Published: January 26th 2012

Kindle Edition

685 pages


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Der verlorene Sohn 3 Eine Ballettkönigin  by  Karl May

Der verlorene Sohn 3 Eine Ballettkönigin by Karl May
January 26th 2012 | Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, ZIP | 685 pages | ISBN: | 7.60 Mb

Karl Mays Dresden-Krimi in 5 Bänden. Der verlorne Sohn oder Der Fürst des Elends war der dritte Kolportageroman, den Karl May für den Dresdener Verleger H. G. Münchmeyer schrieb. Der Roman mit einem Umfang von insgesamt 2411 Seiten erschienMoreKarl Mays Dresden-Krimi in 5 Bänden.

Der verlorne Sohn oder Der Fürst des Elends war der dritte Kolportageroman, den Karl May für den Dresdener Verleger H. G. Münchmeyer schrieb. Der Roman mit einem Umfang von insgesamt 2411 Seiten erschien erstmals von August 1884 bis Juli 1886, eingeteilt in 101 Lieferungshefte.

Der Roman erzählt die Geschichte des Förstersohns Gustav Brandt, der des Doppelmordes an seinem Gönner, dem Baron Otto von Helfenstein, und dem Verlobten von dessen Tochter Alma angeklagt ist. Brandt wird zum Tode verurteilt, später begnadigt, kann aber fliehen. Reich geworden kehrt er zwanzig Jahre später als geheimnisvoller „Fürst des Elends“ in seine Heimat zurück.

Dort nimmt er den Kampf gegen den wahren Mörder von auf, den ominösen Hauptmann, der in der Umgebung von Dresden (der sog. Residenzstadt des Romans) noch immer sein verbrecherisches Unwesen treibt.Der Roman gliedert sich in 5 Abteilungen von sehr unterschiedlicher Länge. Für die hier vorlegte Ausgabe wurde eine Neuaufteilung in 5 Bände von etwa gleicher Länge vorgenommen. Da diese Aufteilung nicht vollständig identisch mit der früheren Gliederung ist, wurde für jeden Band ein neuer Titel gewählt.

Der Text der Ausgabe entspricht unverändert der im Münchmeyer Verlag erschienenen Erstausgabe des Romans. Der 3. Band mit dem Titel „Eine Ballettkönigin“ umfasst die dritte Abteilung des Romans, die im Original die Bezeichnung „Die Sklaven der Schande“ trägt.Karl May wurde am 25. Februar 1842 als fünftes von vierzehn Kindern einer bitterarmen Weberfamilie in Hohenstein-Ernstthal in Sachsen geboren.

Ein durch Not und Elend bedingter Vitaminmangel verursachte eine funktionelle Blindheit, die erst in seinem fünften Lebensjahr geheilt wurde. Nach der Schulzeit studierte May als Proseminarist an den Lehrerseminaren Waldenburg und Plauen.

Seine Karriere als Lehrer endete bereits nach vierzehn Tagen, als die Anzeige durch einen Zimmergenossen wegen angeblichen Diebstahls einer Taschenuhr zu einer Verurteilung führte und May aus der Liste der Lehramtskandidaten gestrichen wurde. In der Folge geriet er auf die schiefe Bahn und verbüßte wegen Diebstahls, Betrug und Hochstapelei mehrere Haftstrafen. Von 1870 bis 1874 saß er im Zuchthaus Waldheim. Nach seiner Entlassung wurde er im Alter von 32 Jahren Redakteur einer Zeitschrift und begann Heimaterzählungen und Abenteuergeschichten zu schreiben.

Sein stetes literarisches Schaffen war ungewöhnlich erfolgreich und machte ihn bald zum bedeutendsten Autor von Kolportageromanen und Trivialliteratur des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Seine Abenteuerromane, die an exotischen Schauplätzen im Wilden Westen und im Orient spielen, wurden in 33 Sprachen übersetzt. Durch seine archetypischen Wildwest-Helden Winnetou und Old Shatterhand erlangte Karl May literarische Unsterblichkeit und wurde zum meistgelesenen Autor deutscher Sprache.

Mays letztes Lebensjahrzehnt war von einer beispiellosen Hetze wegen seiner früheren Straftaten und vermeintlicher Unsittlichkeiten in seinen Kolportageromanen überschattet. Zermürbende Verleumdungs- und Urheberrechtsprozesse, in die er sich verstrickte, vermochten seinen tief verwurzelten christlichen Glauben, von dem sein literarisches Werk von Anfang an durchdrungen ist, aber nicht zu erschüttern. Mit den letzten beiden Bänden des Romans Im Reiche des silbernen Löwen und seinem dem Surrealismus nahestehende Symbolroman Ardistan und Dschinnistan schuf er in seinen letzten Jahren ein heute literarisch hochgeachtetes mystisches Spätwerk.

Jubelnde Anerkennung erlebte er am 22.



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